Zieloffene Suchtarbeit in der biopsychosozialen Grundversorgung. Teil 2: Kontrollierter Konsum und Beziehungskonsequenzen
N.N. · Balint Journal · 2013 · Heft 02 · S. 40-49
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Problemstellung: Menschen mit Suchtproblemen zwischen riskantem Konsum und schwerer Abhängigkeitsstörung machen rund ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung aus. Ihr Hilfebedarf variiert abhängig von der Schwere der Problematik vom einfachen Ratschlag bis hin zu intensiver stationärer Therapie. Das Suchthilfesystem deckt diesen Bedarf v. a. im Bereich der subsyndromalen Risiken allerdings nur äußerst unzureichend, sodass innovative Konzepte gefragt sind. These: Ein wesentlich verantwortlicher Faktor für diesen Missstand ist die das deutsche System prägende Fixierung auf Abstinenz als alleiniges…