Das zweizeitige Vorgehen zur Reduktion der spinalen Ischämie bei der Ausschaltung thorakoabdomineller Aortenaneurysmen – eine Übersicht
F. A. Kari, R. M. Brenner, C. S. Müller, R. B. Griepp, M. S. Bischoff · Zentralblatt für Chirurgie · 2013 · Heft 05 · S. 521-529
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die spinale Ischämie (SI) mit dem klinischen Bild der Paraparese/Paraplegie gehört zu den schwerwiegendsten Komplikationen nach operativer Ausschaltung thorakoabdomineller Aortenaneurysmen (TAAA). Seit mehr als einem Jahrzehnt widmet sich die Mount Sinai Gruppe, New York, der Charakterisierung morphologischer und rheologischer Veränderungen der spinalen Perfusion im Rahmen von aortenchirurgischen Eingriffen. Die Synopsis der Forschungsergebnisse aus Labor und Klinik wird als Collateral Network Concept bezeichnet. Die aus diesem Konzept abgeleiteten Prinzipien zur Rückenmarksprotektion ermöglichen…