Megacystis-Microcolon intestinales Hypoperistaltik-Syndrom (MMIHS) als seltene Differenzialdiagnose bei fetaler Megacystis im Ultraschall
N.N. · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2013 · Heft 01 · S. 35-37
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Einleitung: Eine fetale Megacystis (Inzidenz 1:1 500) kann bereits im ersten Trimenon Ausdruck einer angeborenen Fehlbildung sein. Häufig sind Urethralklappen bei männlichen Feten ursächlich verantwortlich, sehr viel seltener eine Urethralatresie. Als weitere Differenzialdiagnose ist das „prune-belly-Syndrom“ abzugrenzen, schwieriger pränatal zu klassifizieren ist das seltene Megacystis-Microcolon intestinale Hypoperistaltik-Syndrom (MMIHS), das im Vergleich zu den Urethralklappen jedoch eine infauste Prognose hat. Fallbericht: Berichtet wird von einer 28j IG/0P, bei deren Feten ultrasonografisch…