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Verwirrtheit, eine zerebrale Manifestation des Rechts auf Nicht-Wissen?

Schwerthöffer, D.; Drzezga, A.; Bäuml, J.; Förstl, H.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2008 · Heft 8 · S. 243 bis 249

Dokument
105106
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
Schwerthöffer, D.; Drzezga, A.; Bäuml, J.; Förstl, H.;
Ausgabe
Heft 8 / 2008
Jahrgang 54
Seiten
243 bis 249
Erschienen: 2008-08-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Wir berichten über eine 79-jährige Patientin, bei der nach drei Synkopen multilokuläre Meningeome entdeckt wurden, die neurochir-urgisch entfernt werden sollten. Präoperativ erlitt die Patientin einen ischämischen Hirninfarkt und wurde verwirrt. Die weiterführende Diagnostik ergab Hinweise auf eine gemischte vaskuläre und neuro-degenerative Demenz. Wegen der Multimorbidität und der ungünstigen Prognose wurde daraufhin von einer Operation abgesehen. Dies wirft die Frage auf, ob und wie weitgehend Verwirrtheitszustände oder andere Psychosen behandelt werden sollen, wenn der Patient dadurch zur Einsicht in eine mög…

Schlagworte

THERAPIE PATIENT DEMENZ APHASIE DIAGNOSTIK NEUROCHIRURGIE NEUROLOGIE PROGNOSE WISSEN ES SYNKOPE ISCHÄMIE TOMOGRAPHIE PATIENTEN RISIKO ÄRZTE