Ein Chimärenfall bei dizygoten, monochorialen Gemini nach ICSI-Schwangerschaft
P Hutsteiner, M Bals-Pratsch, U Germer, O Ortmann, T Ebner, S Markus · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2013 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Bei einer monochorialen Zwillingsschwangerschaft nach ICSI-Behandlung wurde pränatal eine Geschlechtsdiskrepanz diagnostiziert, der ein seltener Fall von Chimärismus zugrunde liegt. Fallpräsentation: Am dritten Tag nach Follikelpunktion und ICSI mit anschließender Laserbehandlung der Zona pellucida („assisted hatching“) wurden drei Embryonen mit eingeschränkter Qualität transferiert. Es trat eine monochoriale, diamniote Geminigravidität ein. Pränatal wurde in der 13+3 SSW im Rahmen einer detaillierten Ultraschalldiagnostik der Verdacht auf eine Geschlechtsdiskrepanz der Gemini gestellt, der sich in d…