CareLit Fachartikel

Mensch und GehirnEine Reflexion über die Interdependenz von Anthropologie und Neurowissenschaften

Müller, O.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2008 · Heft 8 · S. 285 bis 292

Dokument
105110
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
Müller, O.;
Ausgabe
Heft 8 / 2008
Jahrgang 54
Seiten
285 bis 292
Erschienen: 2008-08-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Neue Medizin-Technologien und Behandlungsmethoden scheinen, wenn es sich um Eingriffe ins menschliche Gehirn handelt, unweigerlich zu heiklen Anthropotechniken zu werden: »brain-machine-interfaces«, diverse Stimulationsverfahren (»deep brain Stimulation«, »nervus vagus Stimulation«) oder psychopharmakologische Behandlungen (Prozac, Ritalin) sind Gegenstände ethischer Besorgnis, da das Gehirn ein Organ der besonderen Art ist: Es ist - wie auch immer das ontologisch zu verstehen ist - der »Sitz« desjenigen, was man das menschliche Selbstverständnis nennt.

Schlagworte

ANTHROPOLOGIE ETHIK IDENTITÄT AUFGABENSTELLUNG LEBEN INDIKATION PHILOSOPHIE NEUROWISSENSCHAFTEN ES ARBEIT LOGIK MENSCHEN BIOLOGIE METAPHYSIK VERHALTENSBIOLOGIE FORSCHUNG