Demenz und Bewegung – Inwieweit wirkt körperliche Aktivität demenzpräventiv?
Carl D Reimers, Ansgar Felbecker, Barbara Tettenborn · Der Klinikarzt · 2013 · Heft 09 · S. 412-415
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Häufigkeit an Demenzerkrankungen nimmt im Rahmen der weltweit steigenden Lebenserwartung deutlich zu. Bisher gibt es keine medikamentöse Prophylaxe. Etwa 50 % aller Demenzerkrankungen lassen sich auf beeinflussbare Risikofaktoren (Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2 und arterielle Hypertonie im mittleren Lebensalter, Rauchen, körperliche Inaktivität, Depression, niedriger Bildungsstand) zurückführen. Allein die körperliche Inaktivität wird in den Industrienationen für etwa jede 5. Demenzerkrankung verantwortlich gemacht. Epidemiologische Studien in industrialisierten Ländern zeigen, dass sich das Risiko eine…