Diagnosestellung und Diagnosecodierung von Demenzen im Spiegel der Abrechnungsdaten der gesetzlichen Krankenversicherung
N.N. · Psychiatrische Praxis · 2014 · Heft 06 · S. 319-323
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ziel: Untersucht wurde, welche Codierungen der Demenzdiagnose im Verlauf des Inzidenzjahres in der vertragsärztlichen Versorgung vorgenommen werden. Methodik: 1848 inzidente Demenzpatienten, die in 2004 ≥ 65 Jahre alt und in der Gmünder ErsatzKasse Mitglied waren. Angewandt wurden Methoden der deskriptiven Statistik. Ergebnisse: Die Codierpraxis ist in 27 % der Fälle ein sehr variantenreicher Prozess. Dies gilt für Hausärzte und Nervenärzte. Schlussfolgerung: Analysen von Vertragsarztdiagnosen unterhalb des Oberbegriffs Demenz sind dementsprechend mit großer Vorsicht zu betrachten.