Von der Pathophysiologie zur Entwicklung von Leitlinien und neuen Behandlungskonzepten der Schizophrenie
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2014 · Heft 04 · S. 186-190
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Psychotische Erkrankungen sind mit einer Jahresprävalenz von bis zu 4 % nicht selten. Die Schizophrenie trägt mit direkten, aber auch indirekten Kosten (Arbeitsunfähigkeit) substanziell zu den Belastungen durch psychische Erkrankungen bei. Die ungünstige Prognose der Schizophrenie wird durch Negativsymptomatik und die damit verbundenen kognitiven Defizite verursacht. Der zugrundeliegende pathophysiologische Mechanismus kann am ehesten als Störung regenerativer Kapazitäten des menschlichen Gehirns gewertet werden. Die Implementierung von Leitlinien, Qualitätsindikatoren und Behandlungspfaden verbe…