Medikamentöse Primärprävention kardiovaskulärer und zerebrovaskulärer Erkrankungen
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2014 · Heft 06 · S. 283-286
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Während Statine und Acetylsalicylsäure (ASS) in der Sekundärprävention nach stattgehabtem schwerem vaskulären Ereignis, wie Herzinfarkt oder ischämischem Schlaganfall atherothrombotischer Genese, als Medikamente der ersten Wahl gelten, besteht eine uneinheitliche Datenlage zum Einsatz dieser Substanzen in der primären Prävention bei Patienten, die ein erhöhtes Herz-Kreislauf Risiko aufweisen, aber bislang kein schweres vaskuläres Ereignis erlitten haben. Einige Meta-Analysen weisen zwar auf eine Reduktion des Risikos für das Auftreten schwerer vaskulärer Ereignisse unter primär präventiver Verabr…