Intrakranielle Intervention (Zertifizierung: Modul E Spezialkurs)
W Reith · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2014 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Etwa 10% der ischämischen Schlaganfälle sind auf intrakranielle Stenosen zurückzuführen. Risikofaktoren hierfür sind im Wesentlichen makroangiopathische Veränderungen aufgrund arterieller Hypertonie, Diabetes mellitus, Nikotinabusus und Hyperlipidämie. Intrakranielle Stenosen können durch transkranielle Duplexsonografie, CT- und MRT-gestützte Angiografie oder aber auch durch die DSA dargestellt und der Stenosegrad graduiert werden. Die intrakraniellen Stenosen haben eine hohe Schlaganfallrezidivrate, die bis 30% im ersten Jahr beträgt. Daraus resultiert eine hohe Morbidität, deswegen ist eine konsequente Sekundä…