Welche Faktoren beeinflussen die Verordnung von Inhibitoren der Dipeptidylpeptidase 4 (DPP4I) an AOK-Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 in Hausarztpraxen im Quartal 4/2009
E Bauer, P Kaufmann-Kolle, R Krohn, J Szecsenyi · Zeitschrift für Palliativmedizin · 2014 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Im Rahmen der medizinischen Behandlung des Typ-2-Diabetes sind seit 2007 die ersten Gliptine zugelassen. Als Inhibitoren des Enzyms Dipeptidylpeptidase 4 hemmen sie den Abbau von Glucagon-like Peptide 1 (GLP-1), welches in Abhängigkeit von der oralen Glucoseaufnahme die Freisetzung von Insulin stimuliert, die Magenentleerung verzögert, das Sättingungsgefühl erhöht und die Glucagonfreisetzung hemmt. Dieser neuartige Wirkmechanismus ist für die Behandlung des Typ-2-Diabetes von besonderem Interesse. DPP4I sind zur Monotherapie nur bei erwachsenen Patienten zugelassen, bei denen der Blutzuckerspiegel…