Lungenkarzinom: Gibt es eine Indikation zur Resektion bei persistierendem N2 nach neoadjuvanter Chemotherapie?
B. Haager, T. Osei-Agyemang, B. Passlick, S. Wiesemann · Zentralblatt für Chirurgie · 2015 · Heft 01 · S. 99-103
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund: Infolge einiger randomisierter Studien Mitte der 90er-Jahre gilt die Induktionschemotherapie mit nachfolgender Resektion als eine mögliche Therapieoption bei Patienten mit pN2-Lungenkarzinom. Nachfolgende Untersuchungen legten die Vermutung nahe, dass bei persistierendem Lymphknotenbefall (ypN2) die Prognose ungünstig ist und diese Patienten keiner operativen Therapie unterzogen werden sollten. Die vorliegende Untersuchung geht der Frage nach, wie die Überlebenswahrscheinlichkeit bei persistierendem Lymphknotenbefall ist und ob es Prognosefaktoren innerhalb dieser Gruppe gibt. Method…