Therapie der MuSK-MG und neue Antikörper bei Myasthenia gravis
N.N. · Aktuelle Neurologie · 2015 · Heft 02 · S. 80-85
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bis zu 10 % der Myasthenia gravis (MG)-Patienten haben Antikörper gegen die spezifisch in der Skelettmuskulatur exprimierte Tyrosinkinase MuSK (MuSK-MG). Die MuSK-MG ist gekennzeichnet durch einen spezifischen klinischen Phänotyp und unterscheidet sich in ihrer Behandlung von der AChR-MG. Primärziel der Behandlung ist eine Reduktion der Muskelschwäche, besonders bei oropharyngealer oder ventilatorischer Beteiligung. Nur wenige MuSK-MG-Patienten können die Therapie wieder absetzen, die Mehrheit benötigt eine Langzeitbehandlung. Das Ansprechen auf Azetylcholinesterase-Hemmer (AChE-H) ist normalerwe…