Prospektive Studie: kombinierte orale Kontrazeptiva und Thromboserisiko – die Bedeutung der Familien- und Eigenanamnese für die Indikationsstellung zum APC-Resistenz-Test
M Ullrich, D Dörfler · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Den Leitlinien und Empfehlungen international anerkannter Fachgesellschaften zufolge soll vor Verschreibung eines kombinierten Kontrazeptivums eine APC-Resistenz-Bestimmung nur bei Patientinnen durchgeführt werden, die eine positive Eigen- oder Familienanamnese aufweisen. In Österreich existieren dazu bis dato keine Leitlinien. Sowohl das „Grazer Urteil“ als auch Studien, die auf eine niedrige Sensitivität der Familienanamnese hinweisen, haben zu einer anhaltenden Diskussion geführt. Hauptziele sind zu klären, ob sich die Familien- und Eigenanamnese als Instrument für die Indikationsstellung zum A…