Perspektiven der genetischen Forschung bei Essstörungen am Beispiel der Anorexia nervosa
N.N. · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2015 · Heft 01 · S. 8-10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Genetische Mechanismen sind für die Körpergewichtsregulation und für Essstörungen (z. B. Anorexia nervosa; AN) relevant. Obwohl Genom-weite Assoziationsstudien (GWAS) bislang ca. 100 chromosomale Regionen identifiziert haben, die das Körpergewicht beeinflussen, konnte bislang nur ein kleiner Teil der Varianz durch molekulargenetische Faktoren aufgeklärt werden. Für AN zeigten GWAS bislang keine Genom-weit signifikanten Genloci auf. Es gibt erste Hinweise auf epigenetische Mechanismen für die beschriebenen Phänotypen. Epigenomik kann unser Verständnis der Regulation des Körpergewichts einschließli…