Expression von Seneszenzbiomarker in mit Ammoniak behandelten kultivierten Astrozyten und in post mortem Hirngewebe von Leberzirrhosepatienten mit hepatischer Enzephalopathie
A Karababa, B Görg, D Häussinger · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2015 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die hepatische Enzephalopathie (HE) ist ein im Gefolge eines akuten oder chronischen Leberversagens auftretendes neuropsychiatrisches Syndrom. Sie ist Folge einer astroglialen Hydratationsstörung und der Ausbildung eines geringgradigen zerebralen Ödems, welches eng assoziiert ist mit der zerebralen Bildung von oxidativem und nitrosativem Stress. Astrozyten spielen eine Schlüsselrolle in der Pathogenese der HE und neuere Arbeiten lassen vermuten, dass die Beeinträchtigung kognitiver Funktionen bei Zirrhosepatienten nach Auflösung einer manifesten HE nicht vollständig reversibel sein können. Da Astrozy…