Beidseitige Humeruskopfluxationsfraktur (rechts AO 11C3.3; links AO 11A1.3) ohne direktes Trauma im Rahmen der primären Manifestation eines Grand-Mal-Anfalls – Fallbericht und Lit…
M. M. Ploeger, P. H. Pennekamp, M. C. Müller, K. Kabir, C. Burger, D. C. Wirtz, J. Schmolders · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2015 · Heft 06 · S. 643-647
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Auftreten von Frakturen bei Epileptikern ist nicht ungewöhnlich und häufig auf direkte Traumata durch Stürze zurückzuführen. Gegenüber der Normalbevölkerung wird das Risiko des Auftretens einer Fraktur als um 50 % höher beziffert. Am häufigsten sind diesbezüglich auftretende Frakturen des proximalen Femurs und des Hüftgelenks. Im Bereich der Schulter werden bei Epileptikern häufig dorsale Luxationen beobachtet. Treten diese beidseits auf, ist dies sehr wahrscheinlich auf einen Krampfanfall zurückzuführen. Beidseitige Humeruskopfluxationsfrakturen sind wiederum deutlich seltener. Wir beschreib…