Hochdifferenzierte Lebertumoren – die Sicht des Pathologen
T Longerich · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2015 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kurzfassung: Viele fokale hepatozelluläre Läsionen lassen sich mit kontrastmittel-verstärkter Schnittbildgebung nicht-invasiv diagnostizieren. Eine Leberbiopsie ist dann indiziert, wenn die bildmorphologischen Befunde mehrdeutig sind und die therapeutische Strategie hierdurch beeinflusst wird. Die Entwicklungen der Immunhistologie erleichtern die Subtypisierung hochifferenzierter hepatozellulärer Läsionen. Insbesondere die Glutaminsynthetase (GS) hilft bei der Beurteilung der Leberarchitektur, da GS in der normalen Leber strikt um Zentralvenen exprimiert wird. Die tumorartige Fokale Noduläre Hyperplasie, die in…