Schwierige Prognoseeinschätzung bei pränatal diagnostizierter isolierter Agenesie des Septum pellucidum
S Riße, W Hirsch, R Faber · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2015 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Problemstellung: Das Fehlen der Septua pellucida stellt einen Mittelliniendefekt dar, in Folge dessen die vorderen Lateralventrikel zentral fusionieren. Die Prognose der septalen Agenesie (SA) wird durch die häufig assoziierten cerebralen Anomalien bestimmt und ist dann in der Regel schlecht. Die isolierte SA dagegen ist mit 2 – 3/100000 Geburten sehr selten. Die Prognose wird kontrovers diskutiert. Patienten mit congenitaler SA können postnatal Symptome einer Septo-optischen Dysplasie (SOD) aufweisen, die pränatal kaum zu diagnostizieren und vor allem nicht auszuschließen sind. Patientin und Methode: In 4 Kasui…