Monoamniale Zwillingsschwangerschaften – Betreuung und Ausgang von Hochrisikoschwangerschaften
S Geiler, S Riße, H Stepan, R Faber · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2015 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Monoamniale Geminigraviditäten treten selten auf und sind aufgrund der fetalen Gefährdung durch Nabelschnurumschlingungen, Frühgeburt und angeborenen Anomalien Hochrisikoschwangerschaften. Jüngere Daten zeigen, dass der perinatale Ausgang dennoch sehr gut ist, wenn die Schwangerschaften bis zur 20. Schwangerschaftswoche komplikationslos verlaufen. Die nachgewiesenen Nabelschnurumschlingungen stellen dabei keinen Grund für eine erhöhte Mortalität dar. Diese beruhen eher auf angeborenen Anomalien, TRAP-sequenzen oder spontanen Fehlgeburten in frühen Schwangerschaftswochen. Methode: Im Zeitraum von 200…