Erworbene intrauterine arterio-venöse Malformation mit vaginaler Blutungsstörung nach Abortcurettage
L Stoll, A Fruth, S Schotten, F Bostel, G Hoffmann, C Düber · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 2015 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei einer 34J. IIG0P traten rezidivierende überperiodenstarke vaginale Blutungen über 10 Tage auf. Bei der Patientin war sieben Wochen zuvor eine Abortcurettage nach Interruptio bei fetaler Trisomie 21erfolgt. Nach initial auswärtiger Sonografie und anschließender MRT-Untersuchung wurde der V.a. auf eine arterio-venöse Malformation (AVM) gestellt. Sonographisch zeigte sich ein von intramural nach intracavitär ziehendes Gefäßkonglomerat mit arteriellem Perfusionsmuster und einem max. Gefäßdurchmesser von 5 mm. Nach interdisziplinärer Zusammenschau der Befunde wurde eine superselektive Katheterangiografie mit Sond…