OnabotulinumtoxinA wirkt über das vasoaktive Peptid CGRP
N.N. · Journal Club Schmerzmedizin · 2015 · Heft 03 · S. 164
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
OnabotulinumtoxinA ist seit 2010 zur prophylaktischen Therapie der chronischen Migräne zugelassen. Sein Wirkungsmechanismus ist jedoch noch nicht geklärt. Bekannt ist allerdings, dass bei Migräne u. a. das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) im Plasma erhöht ist. Die Freisetzung von CGRP und anderen Peptiden spielt in der Pathophysiologie der chronischen Migräne eine große Rolle; die Peptide induzieren eine Vasodilatation und neurogene Inflammation, was Schmerzen verursacht und im Verlauf zu einer Sensitivierung führt. Ob OnabotulinumtoxinA messbare, interikterische Veränderungen des CGRP im Plasma bei Migrän…