Bewertung des genotoxischen Potenzials von Uvae ursi folium Extrakt – In-vitro-/In-vivo-Untersuchung an humanen Urinproben
S Garcia de Arriba, B Naser, KU Nolte · Zeitschrift für Phytotherapie · 2015 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Blätter von Arctostaphylos uva-ursi (Bärentraubenblätter) werden traditionell zu Behandlung von Harnwegsinfektionen angewendet. Durch Metabolisierung in der Leber entsteht aus dem Hauptwirkstoff (Arbutin) Hydrochinon (HQ), welches im Rahmen einer Phase-II-Reaktion zügig konjugiert wird. Lediglich ein kleiner Anteil verbleibt als freies HQ, dessen potenzielle Mutagenität in der Literatur immer wieder diskutiert wird. Um das potenzielle Risiko einer mutagenen Aktivität von Bärentraubenblätter-Extrakt zu prüfen, wurden Urinproben von 12 Probanden untersucht, die 1,6 g Uvae ursi folium-Extrakt pro Tag (7 mg/kg/T…