Uterusruptur nach B-Lynch-Nähten und Massentransfusion
C Hug, F Markfeld-Erol, M Kunze, H Prömpeler · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2015 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die postpartale Atonie ist die häufigste Ursache für eine postpartale Blutung und mit einer relevanten Morbidität verbunden. In einigen Fällen ist die Hysterektomie notwendig um die Blutung zu stoppen. Alternativ kommen Uteruskompressionsnähte (B-Lynch-Nähte) bei unstillbaren postpartalen Blutungen zum Einsatz und ermöglichen so den Erhalt des Uterus. Seltene Risiken der Kompressionsnähte sind Infertilität, Nekrose, Menstruationsstörungen, erneute Atonie und Uterusruptur in der Folgeschwangerschaft. Kasuistik: 37-jährige Zweitgebärende im Z.n. sekundärer Sectio 2011 mit schwerster atonischer Nachblu…