Klinischer Verlauf eines Patienten mit intrauteriner zerebraler Blutung bei Alloimmunothrombozytopenie (F/NAIT)
F Brevis Nuñez, S Halimeh, C Finetti, F Brassel, T Rosenbaum, M Schmidt · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2015 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Alloimmunthrombozytopenie kommt mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 1:800 – 1:1000 Geburten vor. Pathophysiologisch bildet die Schwangere Antikörper gegen fetale Thrombozyten-Antigene, die väterlicherseits vererbt sind, aus. Der Nachweis von HPA1a-Antikörper bei der Mutter ist mit meist schwerer kindlicher Thrombozytopenie assoziiert. Intracerebrale Blutungen sind in 10 – 20% der Fälle beschrieben. Methodik: Wir berichten über ein Frühgeborenes, bei dem bereits im Pränatalscreening eine Hirnblutung in der 33. SSW auffiel. Der Fet wurde per primärer Sectio in der 36. SSW entbunden. Postnatal k…