Monoamniale Geminigraviditäten – Betreuung von Risikoschwangerschaften
S Geiler, S Riße, R Faber, H Stepan · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2015 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Monoamniale Geminigraviditäten treten selten auf und sind aufgrund der fetalen Gefährdung durch Nabelschnurverschlingungen, Frühgeburt und angeborenen Anomalien Hochrisikoschwangerschaften. Jüngere Daten zeigen, dass der perinatale Ausgang dennoch sehr gut ist, wenn die Schwangerschaften bis zur 20. Schwangerschaftswoche komplikationslos verlaufen. Die nachgewiesenen Nabelschnurverschlingungen stellen dabei keinen Grund für eine erhöhte Mortalität dar. Diese beruht eher auf angeborenen Anomalien, TRAP-sequenzen oder spontanen Fehlgeburten in frühen Schwangerschaftswochen. Methode: Im Zeitraum von 20…