Serumparameter in der Diagnose des Kompartmentsyndroms nach laparoskopischen gynäko-onkologischen Operationen
K Hefler-Frischmuth, J Lafleur, G Brunnmayr-Petkin, F Roithmeier, V Unterrichter, L Hefler · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2016 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Beim Kompartmentsyndrom kommt es bei geschlossenem Haut- und Weichteilmantel zu einem erhöhten Gewebedruck und folglich zur Verminderung der Gewebedurchblutung führt, woraus neuromuskuläre Störungen oder Gewebe- und Organschädigungen resultieren können. Nach langdauernden gynäkologischen Laparoskopien wird eine Inzidenz des Kompartmentsyndroms von 0,3% angegeben. Der Wert von prophylaktischen Maßnahmen ist unklar. Wichtig ist eine rechtzeitige Diagnose. Gerade bei intubierten Patientinnen ist eine Diagnose schwierig. Methode: Bei Verdacht auf Kompartmentsyndrom nach einer gynäko-onkologischen Lapa…