Renale Denervation bei nicht-kontrollierter arterieller Hypertonie
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2015 · Heft 05 · S. 363
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die arterielle Hypertonie stellt einen bedeutenden Risikofaktor für die kardiovaskuläre Sterblichkeit dar und ist trotz der Verfügbarkeit effizienter Medikamente in Deutschland unzureichend kontrolliert. Die Schein-Prozedur kontrollierte Symplicity HTN-3 Studie erreichte den Sicherheitsendpunkt, verfehlte jedoch den primären Effektivitätsendpunkt. Die Fachgesellschaften vertreten den Standpunkt, dass die renale Denervation keine Alternative zu einer etablierten nicht medikamentösen und medikamentösen Therapie darstellt. Sie ist bei therapierefraktären Patienten im Einzelfall als zusätzliches Verf…