Die PSMA-Revolution: Blaupause für die Zukunft?
F Giesel, U Haberkorn, C Kratochwil · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2016 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kurzfassung: Das Prostata-spezifische Membran Antigen wird von etwa 90% der Prostatakarzinomen exprimiert. Die Expression korreliert dabei mit traditionell eher ungünstigen prognostischen Faktoren wie hohem Gleason-Score, infiltrativem Wachstum, Metastasierung und Hormon-Unabhängigkeit. Die hohe Spezifität, gerade im entdifferenzierten Stadium, macht es zu einer spannenden Zielstruktur für Diagnostik und Therapie. Ein erster diagnostischer PSMA-Antikörper wurde 1996 unter dem Namen ProstaScint von der FDA zugelassen, da dieser aber an den intra-zellulären Teil des PSMA band, war der Erfolg noch bescheiden. Ab 20…