CareLit Fachartikel

Wenn das Screening die Diagnose verzögert – Fallstricke des 50 g Screenings

F Weschenfelder, E Schleußner, T Groten · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2016 · Heft 05

Dokument
1054859
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
F Weschenfelder, E Schleußner, T Groten
Ausgabe
Heft 05 / 2016
Seiten
–
Erschienen: 2016-05-19 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Fragestellung: Seit März 2012 ist das Diabetesscreening mittels 50 g Glukosebelastungstest obligate Vorsorgeuntersuchung in der Mutterschaftsrichtlinie und wird bei allen Schwangeren zwischen der 24/0 und 27/6 SSW durchgeführt. Zu beachten ist jedoch, dass ein unauffälliges Screeningergebnis einen Gestationsdiabetes (GDM) nicht ausschließt und dass bei bestehenden Risikofaktoren ein GDM mit einem diagnostischen Test (75 g oGTT) bereits im ersten Trimenon ausgeschlossen werden muss. Wird das Screening dennoch aufgrund der einfachen Durchführbarkeit fälschlicherweise als Testäquivalent genutzt, bleibt dies nicht s…

Schlagworte

Geburtshilfe und Frauenheilkunde