Subjektiv abnehmende Kindsbewegungen – Ausdruck eines fetomaternalen Transfusionssyndroms
A Blumrich, S Meinig, HJ Bittrich, G Naumann · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2016 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Vorstellung der 30-jährigen III.-Gravida II.-Para erfolgte in der 34+4. SSW wegen seit zwei Tagen fehlender Kindsbewegungen. Bei Aufnahme zeigte sich ein eingeengtes CTG. Sonografisch ließ sich eine zeitgerechte fetale Biometrie bei unauffälliger Fruchtwassermenge messen. In der Dopplersonografie zeigte sich eine tiefe A-Welle im Ductus venosus und eine grenzwertig erhöhte Vmax der Arteria cerebri media, sonst ein unauffälliges Dopplerflussprofil. Bei weiter silentem CTG erfolgte die eilige Sectio caesarea, auf Wunsch der Mutter in ITN, mit der Entwicklung eines eutrophen, extrem blassen, weiblichen Neugebor…