Endoskopisches Bild eines Cronkhite-Canada Syndroms
H Fehrendt, D Scholz, RP Henke, H Hofer, W von Tenspolde, P Troschel, H Seifert · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2016 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Cronkhite-Canada-Syndrom wurde erstmals 1955 als nicht hereditäre Polyposis beschrieben. Kennzeichnend sind multiple Hamartome im Intestinaltrakt, die mit einem Ödem und ausgeprägter Malabsorption einhergehen, welche die unchrakteristische Symptomatik aus Diarrhoe und Mangelernährung hervorruft. Typisch sind Veränderungen der Nägel, Alopezie, eine Hyperpigmentierung der Haut und Dysgeusie. Die Diagnosestellung erfolgt über die Histologie. Überwiegend sind Fälle in Asien dokumentiert worden, ohne dass die Genese bis heute geklärt werden konnte (Aoun et al. 2011; Slavik et al. 2014; Chakrabarti 2015). Eine imm…