Verschluss einer Uterusdehiszenz im Bereich der Sektionarbe mit intraabdominalem Fruchtblasenprolaps und prolabierten fetalen Anteilen in der 24. SSW
H Eisele, L Boosz, N Wagner, A Müller · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2016 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Durch die zunehmende Sektiorate kommt es zu einer ansteigenden Komplikationsrate in den Folgeschwangerschaften. Die Häufigkeit einer Uterusruptur nach vorangegangener Uterusoperation wird mit 1 – 4% angegeben und betrifft überwiegend das 3. Trimenon. Nur wenige Kasuistiken berichten über eine Uterusruptur/-dehiszenz im 2. Trimenon. Material und Methoden: Eine 24-jährige II/I mit Z.n. elektiver Sektio stellte sich in der 23+5 SSW mit plötzlich aufgetretenen Unterbauchschmerzen vor. Sonographisch zeigte sich eine Uterusdehiszenz über ca. 3 × 3 cm im Bereich der Uterusvorderwand, sowie ein Prolaps der…