Erste Erfahrungen mit einem neuen Shuntsystem zur intrauterinen Shunteinlage bei fetaler Megazystis im ersten Trimenon
TH Ayub, A Geipel, U Gembruch, C Berg · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2016 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Die gängigste intrauterine Therapie der fetalen Megazystis ist die vesiko-amniote Shunteinlage ab der 16. SSW. Zu diesem Zeitpunkt hat allerdings bereits eine erhebliche Nierenschädigung stattgefunden. Interventionen im ersten Trimenon könnten dies verhindern, wurden aber bisher aufgrund der Shuntgröße und Gefahr eines vorzeitigen Blasensprunges vermieden. Seit kurzem steht ein neues Shuntmodell zur Verfügung, das über eine sehr dünne (18G) Kanüle appliziert wird und mit selbstentfaltenden Schirmen an beiden Enden ausgestattet ist, was eine geringere Rate an Shuntdislokationen erhoffen lässt. Ziel d…