Schwangerschaft und Geburt bei uteriner arteriovenöser Malformation: ein Fallbericht
J Welz, B Strizek, A Hellmund, U Gembruch, W Merz · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2016 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die arteriovenöse Malformation (AVM) des Uterus ist eine seltene Fehlbildung der uterinen Gefäße; anämisierende Hypermenorrhoen sind Leitsymptom. Bei jungen Frauen mit Kinderwunsch besteht die Therapie in der selektiven Embolisation. Wir berichten über eine 35-jährige Patientin mit uteriner AVM, die dreimal von uns entbunden wurde. Fallbericht: Bei Kinderwunsch und anämisierenden Blutungen waren 2008 dreimal selektive Embolisationen der die Uterusvorder- und linke Seitenwand einnehmenden AVM durchgeführt worden. 2009 wurde die Patientin in 28+0 SSW bei weiterhin bestehenden uterinen AVM aufgrund ein…