CareLit Fachartikel

Medizin und die unheilvolle Machbarkeitserwartung

N.N. · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2016 · Heft 01 · S. 92-95

Dokument
1055208
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PiD - Psychotherapie im Dialog
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 01 / 2016
Jahrgang 17
Seiten
92-95
Erschienen: 2016-03-01 00:00:00
ISSN
1438-7026

Zusammenfassung

Der Umgang mit dem chronischen Schmerz sagt viel über die ­Schieflage der modernen Medizin aus und darüber, in welcher ­Gesellschaft wir leben. Gegenwärtig gibt es hier zwei Tendenzen: Die eine zielt darauf ab, den Schmerz als etwas ­grundsätzlich ­Überwindbares und Vermeidbares darzustellen. Die andere ­betrachtet den Schmerz als ein rein kognitives Phänomen und ­überlässt es dem Einzelnen und seiner richtigen Einstellung, den Schmerz in seine Schranken zu weisen. Beide Tendenzen sind in sich problematisch und werden dem Phänomen Schmerz nicht gerecht. Warum das so ist, soll in dieser Arbeit aufgezeigt werden.

Schlagworte

Arbeit PiD - Psychotherapie im Dialog