Dysphagie im Verlauf der Parkinson-Krankheit: Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2016 · Heft S 01 S 01 · S. S18-S23
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Oropharyngeale und ösophageale Dysphagien sind ein häufiges, aber zu selten diagnostiziertes Symptom der Parkinson-Krankheit. Mehr als 80 % aller Parkinsonpatienten entwickeln eine klinisch relevante Dysphagie im Verlauf der Erkrankung. Folgen hiervon sind eine Reduktion der Lebensqualität, eine erschwerte Einnahme der Medikation, ein unzureichender Effekt von Dopaminergika sowie Malnutrition und Aspirationspneumonien, die bei Parkinsonpatienten im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung die häufigste Todesursache darstellen. Die Pathophysiologie der parkinsonbedingten Schluckstörungen ist nicht…