Parese der Nacken- und autochthonen Rückenmuskulatur durch strahleninduzierte zervikale Radikulopathie mit Begleitmyopathie
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2016 · Heft 06 · S. 363-367
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Strahlenfolgen sind definiert als Schädigungen des Gewebes durch ionisierende Strahlung, wobei in Abhängigkeit von der bestrahlten Körperregion besonders Haut-, Nerven- und Muskelgewebe betroffen sind. Nach dem zeitlichen Auftreten lassen sich frühe Bestrahlungsfolgen, die innerhalb von wenigen Wochen bis einigen Monaten nach der Strahlenexposition auftreten, unterscheiden von Spätschäden nach Monaten oder sogar Jahren. Sekundäre Veränderungen der Wirbelsäule sowie Paresen der Rumpfmuskulatur sind seltene Folge einer Strahlenbehandlung, die typischerweise nach Behandlung eines Morbus Hodgkin auft…