Die REM-Schlafverhaltensstörung bei neurodegenerativen Erkrankungen
N.N. · Klinische Neurophysiologie · 2016 · Heft 03 · S. 125-130
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine REM-Schlafverhaltensstörung wird polysomnografisch durch Nachweis eines Verlustes der physiologischen Muskelatonie im REM-Schlaf mit sichtbaren REM-assoziierten motorischen Verhaltensauffälligkeiten oder entsprechenden anamnestischen Hinweisen diagnostiziert. In ihrer idiopathischen Form führt sie bei vielen Betroffenen nach im Mittel 14 Jahren zur Manifestation einer neurodegenerativen Erkrankung. Neuropathologisch lag bei 94% einer autopsierten Kohorte eine Synukleinopathie vor. In einer großen Gruppe von de novo Parkinson-Patienten konnte allerdings nur in 25% der Fälle eine REM-Schlafver…