Medizinische Notwendigkeit und juristische Ansprüche bei der Wundversorgung, speziell des Debridements
Riepe, H.; Riepe,, G.; · Wundmanagement, Wiesbaden · 2008 · Heft 9 · S. 235 bis 238
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Notwendigkeit des Debridements ist gängige Expertenmeinung. In der Praxis scheitert die regelmäßige Umsetzung. Die Delegation des Debridements auf nichtärztliche Berufsgruppen, eine vertikale Arbeitsaufteilung, bietet sich an. Juristisch lässt sich die Frage, ob nichtärztliches Personal überhaupt debridieren darf, nicht verbindlich beantworten. Fest steht, dass die Diagnose-und Therapieentscheidung nicht auf Pflegekräfte übertragbar ist. Offen ist aber, ob der Arzt die Therapie damit auch selbst durchführen muss. In der juristischen Literatur fehlen Stellungnahmen zum Debridement.