Knochenzemente für die Behandlung osteoporotischer Frakturen
Ladina Hofmann-Fliri, Markus Windolf · OP-Journal · 2017 · Heft 01 · S. 56-62
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Versorgung osteoporotischer Frakturen mittels metallischer Implantate erreicht zunehmend ihre Grenzen. Eine mögliche Lösung, um eine ausreichende Verankerung des Implantats sicherzustellen, ist die Verstärkung der geschwächten Knochenstruktur mit Knochenzement, die sog. Implantataugmentation. Hierfür kommen meist Acrylate (PMMA) oder resorbierbare Kalziumphosphatzemente (CaP) zum Einsatz. PMMA-Zemente besitzen ausgewogene mechanische Eigenschaften, sind einfach zu handhaben und lassen sich gut und sicher injizieren. Allerdings geht die Aushärtung von PMMA mit Entstehung von Wärme einher. Es k…