Bestimmung der Glomerulären Filtrationsrate
Elke Schäffner · Der Klinikarzt · 2017 · Heft 03 · S. 74-78
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Glomeruläre Filtrationsrate (GFR) gilt weltweit als beste Methode, die Nierenfunktion zu bestimmen. Die möglichst genaue Erfassung der GFR ist aus mehreren Gründen wichtig: Der GFR-Wert bestimmt maßgeblich die Eingruppierung des Patienten in das jeweilige Niereninsuffizienz-Stadium. An diese Stadieneinteilung wiederum sind verschiedenste klinische Entscheidungen geknüpft wie z. B. die richtige Dosierung von Medikamenten oder die Gabe von iodhaltigen (potenziell nephrotoxischen) Röntgen-Kontrastmitteln, die Festlegung des Zeitpunktes, mit einer Nierenersatztherapie zu beginnen, die Entscheidung zur Nieren-Leb…