Die Entdeckung der sekundären Leitveneninsuffizienz
N.N. · Phlebologie · 2003 · Heft 01 · S. 18-22
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Seit Beginn der wissenschaftlichen Phlebologie ausgangs des 19. Jahrhunderts wurde die primäre Varikose als Krankheit des oberflächlichen Venensystems definiert. Noch bis vor zwei Jahrzehnten verlangte der Operateur einer Stammvarikose immer die Phlebographie, um bei einer Schädigung der tiefen Leitvenen in den meisten Fällen den Eingriff abzulehnen. Nur aus dieser dogmatischen Lehre heraus wird verständlich, dass die ersten Hinweise auf die sekundäre Leitveneninsuffizienz keine pathophysiologische Erklärung fanden. Wahrscheinlich wurden die im Röntgenbild erkennbaren morphologischen Veränderunge…