Genetik und molekulare Pathogenese der Myoklonus-Dystonie
N.N. · Nervenheilkunde · 2004 · Heft 02 · S. 99-103
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Myoklonus-Dystonie (M-D, DYT11) zählt zu den »Dystonie-Plus-Syndromen«. Patienten zeigen neben fokalen oder segmentalen Dystonien, die sich meist als Schreibkrampf oder zervikale Dystonie manifestieren, v. a. kurz andauernde, »blitzartige« Myoklonien mit Betonung an Hals und oberen Extremitäten. Alkohol bessert die Bewegungsstörung in sehr vielen Fällen drastisch. Heterozygote Mutationen im ɛ-Sarkoglykangen (SGCE) kosegregieren mit der Erkrankung in Familien mit Myoklonus- Dystonie. Dabei handelt es sich in der überwiegenden Mehrzahl um Nonsense- oder Spleißstellenmutationen, die höchstwahrschein…