Psychopharmakotherapie von T Impulskontrollstörungen bei Kindern und Jugendlichen mit und ohne Intelligenzminderung
N.N. · Nervenheilkunde · 2004 · Heft 06 · S. 332-338
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Prävalenz für Impulskontrollstörungen im Kindes-und Jugendalter liegt zwischen 4 und 9%. Dagegen weisen Intelligenz-geminderte Kinder eine um das 3-4fache höher liegende Wahrscheinlichkeit für impulsiv aggressives Verhalten auf. Ohne eine effiziente Therapie ist die Teilhabe dieser Kinder und Jugendlichen am gesellschaftlichen Leben beeinträchtigt bzw. gefährdet. Störungsspezifische pharmakotherapeutische Interventionen müssen in eine sozio- und psychotherapeutische Gesamtstrategie eingebettet sein und entwicklungspharmakologische Aspekte berücksichtigen. Während sich bei geistig behinderten…