Multiple Sklerose: Fatigue
N.N. · Nervenheilkunde · 2006 · Heft 12 · S. 1029-1033
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Fatigue, eine vermehrte Ermüdbarkeit und subjektiver Mangel an Energie, ist eines der häufigsten und beeinträchtigendsten Symptome bei der Multiplen Sklerose. Sie beeinflusst wesentlich die Alltagsaktivitäten. Fatigue zeigt nur eine schwache Korrelation mit dem Grad der physischen Behinderung, ist aber häufig mit einer Depression vergesellschaftet. Die zu Grunde liegende genaue Pathophysiologie ist bislang unbekannt. Ursächlich werden das Ausmaß des axonalen Verlustes bzw. der Hirnatrophie, neuroendokrine Veränderungen durch proinflammatorische Prozesse sowie ein erhöhter Energiebedarf diskutiert…