Multiple Sklerose
N.N. · Nervenheilkunde · 2007 · Heft 12 · S. 1095-1100
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In den letzten Jahren wurden neue Medikamente zur Behandlung der Multiplen Sklerose verfügbar und neue diagnostische Richtlinien herausgegeben. Interessante neue Daten kommen auch von histopathologischen Untersuchungen. Sie verweisen auf heterogene Pathomechanismen, die unter dem Etikett „MS” liegen. Offensichtlich ist die Entzündung nur ein Teil der Pathologie, die auch durch neurodegenerative Prozesse bestimmt wird. Gegenwärtig sind die krankheitsmodifizierenden Medikamente überwiegend beim schubartig remittierenden Verlauf wirksam. Es gibt nur wenig Evidenz bezüglich der sekundären Progression…