Optische Kohärenztomografie in der Multiplen Sklerose
N.N. · Nervenheilkunde · 2011 · Heft 07 · S. 493-497
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche und degenerative Autoimmunerkrankung des Zentralnervensystems. Die Magnetresonanztomografie erlaubt über eine quantitative Bestimmung der Hirnparenchymfraktion (brain parenchymal fraction, BPF) sowie der T1-Hypointensitäten (T1 hypointensities/ black holes) die Darstellung des Ausmaßes axonaler bzw. neuronaler Schädigung. Mittels optischer Kohärenztomografie (optical coherence tomography, OCT) konnten mehrere Querschnittsstudien eine stadienabhängige Abnahme der mittleren Schichtdicke der Retinanervenfasern bei MS-Patienten nachweisen. Erste longit…