Idiopatische infantile Hyper -kalzämie aufgrund homozygoter CYP24A1-Mutation mit chronischer Niereninsuffizienz
N.N. · Kinder- und Jugendmedizin · 2014 · Heft 04 · S. 237-239
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die homozygote Mutation der 25-OH-Vita-min-D3-24-hydroxylase (CYP24A1-Gen) führt zu dem Erkrankungsbild der idiopathischen infantilen Hyperkalzämie (IIH). Die typischen Erstsymptome sind Hyperkalzämie, Gedeihstörung, rezidivierendes Erbrechen, Dehydratation und medulläre Nephrokalzinose. In der Regel normalisiert sich die Hyperkalzämie vor dem 4. Lebensjahr ohne weitere Therapie, schwerwiegende chronische Komplikationen wurden selten berichtet. Hier beschreiben wir ein weibliches Zwillingspaar mit homozygoter CYP24A1-Mutation, das mit charakteristischen Symptomen wie rezidivierendem Erbrechen und…